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Was ist ein Fitnesstracker?

Hinter dem Überbegriff Fitness Tracker verstecken sich tragbare elektronische Geräte zur Aufzeichnung und Auswertung gesundheitsrelevanter Daten. Gerne werden solche Armbänder und Uhren auch als Wearables bezeichnet. Richtige Sportuhren sind meist etwas klobiger und auch teurer als ein reines Fitness Armband mit Pulsmesser, da sie über wesentlich mehr Funktionen verfügen.

Am Körper getragen, synchronisieren diese kleinen Überwachungsgeräte die erfassten Daten mit Smartphone oder Computer. Im Vordergrund steht dabei die Aufzeichnung der Fitness-Aktivitäten einer Person. Mühsame Excel-Tabellen gehören damit der Vergangenheit an. Bereits 1981 gab es erste tragbare Herzfrequenzmesser in ausgewählten Fitness-Studios. Mittlerweile bieten die kleinen Datenlogger neben Standard-Aufzeichnungen integrierte Fitnesspläne und Trainingsmodule.

Weshalb Sie sich einen Fitness Tracker zulegen sollten

Elektronische Fitness Tracker sind im Prinzip nichts anderes als weiterentwickelte Pedometer. Sie messen neben der Schrittanzahl Herzschlagfrequenzen, Schlafqualität, zurückgelegte Distanzen und vieles mehr. Wurde der Urvater aller Fitness Tracker, der Fitbit aus dem Jahre 2009, noch mit einem Clip an der Taille befestigt, so bieten sich heute Fitness Tracker in vielen unterschiedlichen Formen an. Allen voran punkten die beliebten Fitnessuhren, die bequem am Handgelenk getragen werden.

Mit einem Fitnesstracker erwerben Sie ein effektives Hilfsmittel, um die körperliche Fitness kontrolliert zu steigern. Ausreichend Motivation schöpfen User in der Regel durch die Gamification des Trainings. Dies bedeutet, dass das straffe Programm als eine Art Spiel verkleidet wird. Auf Social Media können Sie Erfolge teilen und vergleichen, was zumeist zu einem zusätzlichen Motivationsschub führt. Schließlich möchte man der Online Community nur Erfolge präsentieren. Dass die von Fitness Trackern ermittelten Ergebnisse oft durch bestimmte Bewegungsabläufe verfälscht werden, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

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Studien zufolge kann Ihnen ein Fitnesstracker gegenüber klassischer Beratung mit größerem Erfolg helfen, eine gesunde und ausgewogene Lebensweise einzuhalten. Durch die genauen Aufzeichnungen wird dem Nutzer erst bewusst, wie viel Zeit des Tages er tatsächlich im Sitzen verbringt und erhält volle Kontrolle über die vorzunehmenden Änderungen.

Pro Fitness Tracker

  • Realistischer Überblick über Bewegungsverhalten
  • Motivationshilfe
  • Ernährungsgewohnheiten werden überwacht
  • Intuitive Bedienung

Contra Fitness Tracker

  • Messungen oft ungenau
  • Viele Sportarten können nicht trackbar
  • Aufzeichnung und Speicherung persönlicher Daten (Datenschutz)
  • Zwang nach ständiger Selbstverbesserung kann entstehen

Nützliche Funktionen eines Fitness Trackers

Es gibt einige grundlegende Funktionen, die jeder Fitnesstracker mitbringt. Da wären beispielsweise:

  • das Messen der Herzfrequenz bzw. des Pulses,
  • das Zählen der Schritte oder
  • das automatische Erkennen von Aktivitäten.

Weiter finden sich bei fast allen neueren Modellen Möglichkeiten zur Messung zurückgelegter Distanzen und zum Messen verbrauchter Kalorien.

Die verbrauchten Kalorien werden im Zusammenhang mit einem Herzfrequenzmesser übrigens wesentlich genauer gemessen.

Falls der Fitnesstracker, den Sie erwerben wollen, ein Barometer besitzt, so wird er Ihnen Auskunft geben können, wie viele Stockwerke Sie an einem Tag erklommen haben. Bei Sportuhren haben Sie meist auch die Möglichkeit, Aktivitätsprofile anzulegen, die dann zu spezifischen Sportarten passen. Per App lassen sich bei den meisten Fitness Uhren noch zusätzlich die Funktionen erweitern. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Pulsmessung
  • Herzfrequenzmessung
  • Aufzeichnung zurückgelegter Distanzen
  • Kontrolle über Kalorienverbrauch
  • Höhenmessung
  • Schrittzähler
  • Schlafüberwachung

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Mit welchen Sportarten kann man Fitness Tracker nutzen

Die größte Auswahl an Fitness Uhren findet sich für Sportarten wie Joggen, Triathlon oder Laufen. Auch für das Fitnessstudio sind zahlreiche Wearables auf dem Markt. Wer sich für eine Fitness Uhr zum Schwimmen entscheidet, muss darauf achten, dass diese nicht nur wasserdicht ist, sondern auch Bahnen zählen kann. Sportuhren, die zum Großteil den menschlichen Coach ersetzen sollen, haben meist einen stolzen Preis. Sie sind für Profisportler und ambitionierte Hobbyläufer gleichermaßen geeignet.

Problematisch kann unter Umständen die Verwendung einer Fitness Uhr beim Radfahren werden. Mangels Koppelung mit den Radsensoren ermittelt diese nämlich weder die Trittfrequenz noch die zurückgelegte Distanz. Einige Herstelle bieten hier eine Lösung mittels GPS an, das die so gemessene Geschwindigkeit umwandelt.

Eine solche Uhr ist etwa die Samsung Gear Fit 2.

Explizit an Radfahrer gerichtet sind lediglich zwei Fitnesstracker: der TomTom Spark und der BasisPeak.

Geeignet sind Fitness Tracker also für folgende Sportarten:

  • Laufen
  • Joggen
  • Kraftsport
  • Schwimmen
  • Triathlon
  • Radfahren (bedingt)

Fitness Tracker mit und ohne App

Die meisten Fitnesstracker lassen sich ganz einfach über das Smartphone mit einer passenden App koppeln. Wenn Sie jedoch einen Fitnesstracker ohne App nutzen wollen, schränken Sie von vornherein die Anzahl an verfügbaren Modellen ein. Nur wenige Wearables funktionieren ohne die Koppelung mit Computer oder Smartphone.
Die Informationen der Fitness Tracker ohne App werden direkt auf dem Display des Geräts angezeigt und müssen nicht mit einem Smartphone oder Computer gekoppelt werden. Auch Funktionen wie Schlafüberwachung oder Kalorienverbrauch sind dabei in der Regel vorhanden. Hauptsächlich werden Sie bei solchen Geräten die GPS Funktionen vermissen. Ein nachträgliches Einsehen zurückgelegter Strecken ist mit solchen Wearables meist nicht möglich.

Die wichtigsten Hersteller im Fitness Tracker Test

Mittlerweile sind Hersteller von Fitnesstracker Uhren zahlreich am Markt vertreten. Einer der Pioniere in diesem Bereich ist der amerikanische Anbieter Fitbit, der sich hauptsächlich auf Wearables fokussiert. Mittlerweile wurde das Unternehmen von den Sportuhren von Garmin überholt. Auch Samsung hat die eine oder andere konkurrenzfähige Fitnesstracker Uhr im Produktportfolio vorzuweisen. Neben Herstellern wie Misfit, Withings, Sony und TomTom können auch Huawei und Chereeki im Vergleich der Fitness Tracker punkten.

Designs von Fitness Uhren

Im Fitness Tracker Test begegnen wir heutzutage ansprechenden Modellen, die normalen Armbanduhren vom Aussehen her in nichts nachstehen. Die Wearables sind sowohl als Fitness Tracker für Damen, als auch für Herren erhältlich. Waren lange Zeit die meisten Sportuhren zu klobig für zarte Damenhandgelenke und meist nur in Schwarz erhältlich, so hat sich dies grundlegend geändert. Die Wearables werden mittlerweile in vielen Farben angeboten und sind teilweise kaum breiter als ein gewöhnliches Armband.

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Welcher Fitnesstracker ist der beste?

Welches der beste Fitness Tracker für Sie ist, hängt im Prinzip von der gewünschten Anwendung ab. Wollen Sie etwa mit dem Wearable schwimmen gehen, so benötigen Sie ein anderes Modell, als wenn Ihre Jogging Aktivitäten aufgezeichnet werden sollen. Wer seinen Fitness Tracker online erwirbt, hat meist noch eine größere Auswahl an Modellen, da im Netz auch ältere Modelle zu haben sind. So finden sich auch die besten Fitness Tracker der vergangenen Jahre zu erschwinglichen Preisen, die durchaus auch noch ihr Soll erfüllen.

Neben den Klassikern von Fitbit wurde das Huawei Band 2 Pro im Fitness Tracker Test 2018 von der Kleinen Zeitung zum Fitness Tracker Testsieger 2018 gewählt. Den einen oder anderen Fitness Tracker Test konnte 2017 hingegen Fitbit für sich entscheiden. Bewertet wurden Fitness Tracker auch von der Stiftung Warentest, wo beim Fitness Tracker Test 2016 zwei Modelle von Garmin als Sieger hervorgingen. Garmin Vivosport wurde auf dem Portal vergleich.org auch 2019 zum besten Wearable gekürt.